Gute Laune und gutes Wetter am Tag der Deutschen Einheit
Politprominenz, Musik und Sonnenschein. Die Feierlichkeiten zum 36. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung in Bremen finden in gelöster Atmosphäre statt.

Das Goldene Buch
Zu Beginn der offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit trägt sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Goldene Buch der Stadt Bremen ein. Neben ihm tragen sich auch weitere wichtige Personen wie der Bundeskanzler ein. Danach geht es vom Rathaus in den Dom der 600.000-Einwohner-Stadt im Norden Deutschlands.
Der Gottesdienst
Im Bremer Dom St. Petri geht es dann zum Gottesdienst. In der ersten Reihe (vlnr) sitzen Hubertus van Megen, Apostolischer Nuntius in Deutschland, Charlotte Merz, Ehefrau von Bundeskanzler Friedrich Merz, Friedrich Merz, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Elke Büdenbinder, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Frank-Walter Steinmeier.
Der Festakt
Nach dem Gottesdienst spricht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit im Konzerthaus "Die Glocke". In seiner Rede warnt er eindringlich vor dem Scheitern der Demokratie und ruft zum entschiedeneren Kampf gegen Extremisten auf. Für seine rund 50-minütige Rede bekommt das deutsche Staatsoberhaupt Standing Ovations.
Gruppenbild mit Dame
Vor dem Bremer Rathaus haben sich die Personen für ein Bild zusammengefunden, die in Deutschland die fünf höchsten politischen Ämter haben. Die Nr. 1 ist der Bundespräsident (m.), Nr. 2 ist Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, Nr. 3 ist der Bundeskanzler (l.), Nr. 4 Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (2.v.l.), Nr. 5 Stephan Harbarth (r.), Präsident des Bundesverfassungsgerichts.
Vor der Tür
Interessant ist auch, was außerhalb von Rathaus, Dom und Konzerthaus passiert. So sieht man den Bundeskanzler in Zeiten von Kriegen und Krisen selten. Gelöst und gut gelaunt schüttelt Friedrich Merz nach dem Gottesdienst die Hände von Bürgern. Auch der Bundespräsident links neben ihm scheint nicht weniger gut gelaunt zu sein.
Wie der Präsident, so seine Frau
Auch Elke Büdenbender, die Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, zeigt sich fröhlich im Gespräch mit Bürgern. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von rund 20 Grad Celsius ein angenehmer Termin für die Politiker und ihre Partnerinnen und Partner. Um in der ersten Reihe am Zaun zu stehen, mussten Interessierte allerdings schon früh morgens da sein.
Herausgeputzt
Die Stadt Bremen hat sich für die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit schön gemacht. Motto dieses Jahr: "Viele Stärken - ein Land". Selbst die Absperrungen wurden feierlich verkleidet. Zu sehen sind die berühmtesten Bremer - die Bremer Stadtmusikanten. So heißt ein berühmtes Märchen der Brüder Grimm. Die vier Tiere übereinander sieht man an vielen Orten der Stadt.
Warum Bremen?
Die diesjährigen Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit finden in Bremen statt, weil Bremen aktuell den Vorsitz im Bundesrat hat, in dem alle 16 deutschen Bundesländer sind. Bremen ist gleichzeitig eine Stadt und ein Bundesland. Hier im Bild schüttelt Hendrik Wüst (l.), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen (NRW), Hände von Bürgern. NRW wird im November den Vorsitz von Bremen übernehmen.
Mehr als Händeschütteln
Natürlich dürfen die Bürger nicht nur darauf warten, Hände von Politikern zu schütteln. Sie dürfen auch ausgelassen feiern. Deswegen gibt es ein Bürgerfest mit Musik, Theater und Diskussionsrunden in der Stadt. Insgesamt werden über 400.000 Besucher erwartet. Bis Sonntag sind Busse, Bahnen und Züge in der Region kostenlos.